15. März 2013

Mittwoch. Ich sollte zum Fitnessstudio gehen, aber ich kann nicht. Ich habe Kopfschmerzen und Unterleibschmerzen. Ich habe seit 3 Wochen meine Menstruation und es regt mich einfach nur noch auf. Ich bin draußen rumgelaufen und sie hat das gesehen. Ich sollte ja zum Fitnessstudio, aber wenn sie weiß, dass ich nicht gehe, bekomme ich Ärger sowie auch wenn sie mich dabei erwischt, dass ich nicht gehe. Ich kam nach Hause. Sie schreit: "Wieso lügst du mich an?" Ich ignoriere sie. Wieder höre ich ihr Geschrei: "Verspiel es dir nicht mit mir." "Frag dich mal selber wieso ich dich anlüge." Kurze aber laute Diskussion. Ich sage ihr meine Meinung. Ich sage ihr, dass es mir seit Monaten einfach nur noch scheiße geht und sie das als meine eigene Mutter nicht merkt, aber S.'s Mutter merkt es. Sie steht auf. Ich renne zum Bad, weil ich eh gerade dabei war mich abzuschminken. Sie folgt mir. Ich halte die Tür kurz zu und gehe von der Tür weg. Sie holt aus und mit ihrer flachen Hand direkt ins Gesicht. Ich habe das Gefühl den Halt unter den Boden zu verlieren.  Ich höre nur noch: "Weißt du wieso das war?" "Weil ich dir meine Meinung gesagt habe?" Ich halte mich am Waschbecken. "Nein, weil ich keine Freundin bin mit der du so sprichst." Einige Vorwürfe weiter verschwinde ich in meinem Zimmer. Sie diskutiert mit meinem Vater, der während des Streits nach Hause kam. 15 Minuten später kommt er zu mir und sieht das blutverschmierte Taschentuch auf meinem Arm. "Spinnst du jetzt komplett?" Jo, danke. Ich fange an zu weinen. Wir reden über die Verbote die meine Mutter mir gab wie zum Beispiel nicht zu S. fahren zu dürfen. Ich fahre trotzdem! Ich hoffe nur, dass bis dahin meine Tage wieder weg sind.

Kommentare:

  1. Danke für dein Kommentar zum meinem letzen Post.
    Ich würde ja gerne zur Polizei oder Jugendamt, aber ich habe einfach Angst. Klar, ich will, dass das alles endet. Aber ich traue mich nicht so ganz.
    Jetzt zu dir. Ich kann verstehen, dass du nicht weißt, wohin mit deinen Gefühlen und das du von deiner Mutter schwer enttäuscht bist. Such dir Hilfe, vielleicht bei deinem Vater oder rede mit S. darüber. Aber lass das schneiden.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Eigentlich geht es mir genauso. Ich habe einfach Angst und man weiß auch nicht was dann mit einem passiert, wenn man das der Polizei oder dem Jugendamt erzählt.
      Mit meinem Vater kann ich nicht darüber reden. Er könnte es nicht verstehen und ich weiß nicht, ob er mir da richtig zu hört. S. will und kann ich damit nicht belasten.

      Löschen